Beatmungsgerät: Resmed Astral 100

Im Oktober 2018 wurde ich wegen zunehmenden Beatmungsstunden (oft 16 Stunden und mehr) auf die Resmed Astral 100 umgestellt. Ich habe hier 2 Geräte erhalten, da man ab 16 Stunden Beatmungsdauer von „lebenserhaltender Beatmung“ spricht. Heißt Ausfälle der Astral wären ziemlich schlecht und eine Ersatzmaschine ist nicht unbedingt sofort und auf der Stelle verfügbar, wenn diese notwendig ist.

Die Astral ist quasi die Highend-Plattform für die Beatmung der Firma Resmed. Es gibt auch noch einige andere Anbieter, aber die Astral gefiel mir vom optischen mit am Besten und auch meine Ärzte waren von der Astral überzeugt. Weiterer Vorteil war, dass wir von der vorherigen Resmed Stellar so ziemlich alle Einstellungen übernehmen konnten.

Resmed Astral 100
Astral 100 neben meinem Bett

Die Astral ist sowohl für nicht-invasive, als auch invasive Beatmung geeignet, hier nutzt man nur dann teilweise andere Ventil-Sätze, aber prinzipiell ist die Astral umbaubar. Die Astral 100 hat 2 mögliche Programme. Diese sind bei mir zum einen der BiPAP ST-Modus – diesen nutze ich, wenn ich an der Beatmung sprechen will, da ich dann auch selbst zusätzliche Atemzüge einfordern (triggern) kann. Zum anderen habe ich einen APC-Modus, diesen nutze ich primär nachts oder auch tagsüber, wenn ich einfach entspannen will; hier übernimmt dann die Astral meine komplette Atmung und gibt auch das Tempo vor.

Eine Astral steht für gewöhnlich immer neben meinem Bett, die zweite Astral ist immer in der sog. Mobility-Bag (einem speziellen Transportrucksack), in der diese auch unterwegs betrieben werden kann. In einem Teil der Tasche ist ein externer Lithium-Ionen-Akku sowie das Netzteil zum Laden des Akkus und der Astral untergebracht. Weiterhin gibts noch ein Zubehörfach, in dem dann Maske, ggf. Inhalator und sonstige notwendigen Sachen stecken.

Hier ist die Astral in der Mobility-Bag verstaut. Schlauch, Maske und Aerogen sowie Zubehör sind auch mit dabei 🙂